Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

Die Gesamtschule Brüggen

wichtige Termine in nächster Zeit

  • 27.11.: Elterninfo neue Klasse 5
  • 28.11.: Teamsitzungen
  • 02.12.: Tag der Offenen Tür
  • 05.12.: Sitzung der Steuergruppe
  • 05.12.: Elterninformationsabend KAoA Jg. 8, 19 Uhr Mensa Bracht
  • 07.12.: Vorlesewettbewerb Stufe 6
  • 11.12.: Schulkonferenz (entfällt)
  • 18.12.: Q1: Info Facharbeit
  • 19.12.: Lehrerkonferenz I/3
  • 22.12.: 1.-3. Stunde Unterricht nach Plan
  • 22.12.: 4. Stunde Klassenlehrerunterricht
Informationsabend für Eltern von Kindern der 4. Schuljahre
Montag, 27. November 2017, 20:00 Uhr, Mensa im Schulgebäude Bracht Südwall 14
 
Tag der offenen Tür
2. Dezember 2017, 10:00 - 13:00 Uhr
Standort Südwall 14 in Bracht für den neuen Jahrgang 5
Standort Kreuzherrenplatz 6 in Brüggen für die gymnasiale Oberstufe

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Makia Coaching - Von und mit Pferden lernen

Pädagogik LK auf Selbsterfahrungskurs mit Pferdestärken: MAKIA-Coaching - von und mit Pferden lernen


Reithalle, Pferde, Seminarraum und Verköstigung - eine ungewöhnliche Umgebung
für eine Schulveranstaltung. Oder auch nicht? Einen Tag lang arbeiten die
Oberstufenschüler intensiv und einprägsam mit starken Partnern an ihrer Seite und
in einem Wohlfühlambiente an den Themen, die sie bisher nur aus der Theorie
kennen.

Erste Kontaktaufnahme


Ein ganzes Schuljahr ist das Hauptthema des Pädagogikunterrichtes die
Identitätsentwicklung. Welche Entwicklungsaufgaben muss ein Mensch bewältigen?
Welche Einflüsse prägen die Persönlichkeit? Warum kommt es in der Jugendzeit häufiger
zu Risikoverhalten und Krisen? Wo bestehen Möglichkeiten und Grenzen für die
Pädagogik, diese Entwicklung zu unterstützen? Bei diesen Fragen bleibt es nicht aus, sich
auch mit sich selber auseinandersetzen zu müssen. Ein spannendes, lernintensives, aber
auch emotionales Schuljahr liegt daher hinter dem Pädagogik LK.

Einführung in die Welt der Pferde

Abgerundet wurde dieses durch einen Tag der Selbsterfahrung bei Makia-Coaching mit
Sabine Meier. Bereits der erste Eindruck der Umgebung und der wertschätzende Empfang
bereiteten eine entspannte Lernatmosphäre, in der sich die Schüler auf sich selber, die
Tiere und Mitschüler einlassen konnten. Nach einer kurzen Einleitung in die
Persönlichkeitsstruktur der Pferde und deren Kommunikation, ging es in die Reithalle zur
Selbsterfahrung. Hier galt es die nötigste Eigenschaft für den Umgang mit sich und
anderen zu trainieren: sich seiner selbst bewusst zu sein. Die Pferde wirkten während der
Übungen als Co-Trainer.

Sarah lässt sich leiten

Die Schüler lernten, dass Pferde unter Einsatz ihrer Körpersprache kommunizieren und
jede kleinste Veränderung im Verhalten wahrnehmen können. Durch diese Sensibilität
reagierten die Vierbeiner auf das unterschiedliche Auftreten der Schüler und gaben eine
klare Rückmeldung. Wenn die Schüler und ihre Co-Trainer kommunizierend aufeinander
trafen, konnten die Schüler eine Führungsrolle übernehmen, vorausgesetzt, sie
positionierten sich authentisch. Gab es Unstimmigkeiten in ihrer inneren Haltung zu ihrem
äußeren Verhalten, spürte dies das Pferd und gab ein direktes Feedback.
Für viele Schüler (mich eingeschlossen) bestand die erste Hürde darin, ihre Angst zu
überwinden, um mit sechs freilaufenden Pferden in der Reithalle Kontakt aufzunehmen.
Alleine dabei war zu beobachten, wie die Pferde auf unterschiedliche Menschen und
Situationen reagierten. In den anschließenden Übungen ging es um
Führungsmöglichkeiten und Vertrauen. Immer gekoppelt mit dem vom Pferd gegebenen
Feedback und der Selbstreflexion des eigenen Verhaltens. Eine unglaubliche Möglichkeit,
sich selber kennenzulernen. Erstaunlich war hier zu beobachten, dass die Schüler im
Umgang mit den Pferden ganz andere Rollen als im Schulalltag zeigen konnten. Ziel war
es, seine Verhaltensmuster in ungewöhnlichen Situationen kennenzulernen und, wenn
nötig, Verhaltensalternativen durch Perspektivwechsel zu entwickeln. Was macht man
denn bloß, wenn so ein Pferd einfach stehen bleibt oder schneller läuft, als man selbst?
Die Schüler wurden sich ihrer Außenwirkung bewusst, erprobten sich von hinderlichen
Denkmustern zu distanzieren und Neues auszuprobieren. Gleichzeitig wurde immer mal
wieder gegrinst, wenn der ein oder andere bemerkte, dass er gerade das tat oder
herausgefunden hatte, was er bereits in der Theorie mühselig für Klausuren auswendig
gelernt hatte. Alle Übungen wurden gefilmt, so dass wir auch im nächsten Schuljahr daran
weiter arbeiten können.

Unsere Coacherin Sabine Meier

Wir wissen nun: Auch Pferde fordern Gelassenheit, Aufmerksamkeit, Vertrauen, Respekt,
Motivation, Konsequenz und Feingefühl. Und genau so war dieser Tag! Ein Tag voller
wunderschöner Pferdeforderungen mit der Möglichkeit ein neues Selbst-bewusst-sein zu
entwickeln. Ein gelungener Abschluss für das intensive Schuljahr. Gerne kommen wir
wieder.


Sina Hausmann


Informationen zum Pferdegestützten Coaching unter: www.makia-coaching.de

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