Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

Die Gesamtschule Brüggen

wichtige Termine in nächster Zeit

  • 23.06.: Stufe 10: Zeugniskonferenz
  • 27.06.: Tagesausflüge
  • 28.06.: Stickabgabe / Listenschluss
  • 29.06.: Sportfest
  • 30.06.: Entlassfeier Stufe 10
  • 01.07.: Abiturfeier mit Zeugnisübergabe
  • 04.07.: Zeugniskonferenzen (Brüggen)
  • 05.07.: Vorbereitungswoche neue EF
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unter der Vorwahl 02157 ist ab sofort nicht mehr erreichbar!

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Bedlam - der dritte Spielfilm der Gesamtschule Brüggen

Szene 17 - Schloss Drachenburg

Carmilla steht hinter Laura und umarmt sie. Dann dreht sie Laura zu sich, schaut ihr in die Augen.

Carmilla:         Ich lebe in deinem warmen Leben und du wirst in mein Leben hineinsterben.

Carmilla küsst Laura auf die Wange.

Carmilla:         Zu Sterben wie zwei Liebende, miteinander sterben, um danach miteinander leben zu dürfen.

Carmillas Lippen nähern sich Lauras Mund.

Carmilla:         So wie ich dir heute nahe bin, wirst du es eines Tages anderen nahe sein und die Wonne dieser Grausamkeit, die nichts als Liebe ist, kennenlernen.

Es beginnt, wie es endet: mit einem Kuss. Inspiriert durch die Figuren der Fernsehserie "Penny Dreadful" und angelehnt an die Novelle "Carmilla" von Sheridan Le Fanu aus dem Jahr 1872, steht die ungewöhnliche Beziehung zwischen den beiden jungen Frauen Laura und Carmilla im Mittelpunkt des neuen Films, der in diesem Jahr an der Gesamtschule Brüggen entstehen wird.

Drehbuch

Laura (Lena Jänicke), die einzige Tochter von Lord Fanu, ist im Jahr 1872 Patientin der gefürchteten psychiatrischen Abteilung des Bethlem Royal Hospital, kurz Bedlam. Ihre Ärztin Dr. Jaqueline Seward (Sina Hausmann) versucht, mit Hilfe der Schilderungen aus Lauras Leben einen Ansatzpunkt für ihre mögliche Heilung zu finden. Beginnt die Erzählung mit einem scheinbar harmlosen Traum, werden die Ereignisse, von denen Laura berichtet, nach und nach immer sonderbarer. Laura beschreibt die Begegnung mit der angeblich gleichaltrigen Carmilla (Leandra Vossen), die von Beginn an eine innige Beziehung zu ihr entwickelt. Carmilla ist anders als alle Menschen, die Laura je zuvor kennengelernt hat. Sie ist ungestüm, impulsiv, leidenschaftlich und lässt sich nicht in das enge, gesellschaftliche Korsett der viktorianischen Zeit zwängen. Fasziniert von ihrem Charakter, lässt sich Laura auf Carmillas physische wie mentale Annäherungsversuche ein und sich zu Handlungen hinreißen, die eigentlich nicht ihrem schüchternen, zurückhaltenden Naturell entsprechen.

Dreharbeiten auf Schloss Benrath

Der dritte Spielfilm, nach "Dreaming Dracula" (2014) und "Elisabeth Báthory" (2016), schließt thematisch die Lücke zwischen dem Ursprung des Blutmythos, der auf die ungarische Gräfin Báthory zurückgeht, und dem, was Bram Stoker in seinem weltberühmten Roman "Dracula" daraus gemacht hat. Lena Jänicke, mittlerweile erfahrene Schauspielerin aus "Elisabeth Báthory", sowie Leandra Vossen, die aus zeitlichen Gründen vor über einem Jahr leider auf eine Hauptrolle im letzten Film verzichten musste, werden ergänzt durch Sina Hausmann, Lehrerin und bekannt durch ihre hervorragende Musical- und Theaterarbeit an unserer Schule. Die drei Hauptdarstellerinnen werden unterstützt durch weitere Rollen. Olivia Schiffers, Ida Peters, Amélie Willms, Lasse Dege, Gabriel Timp, Christian Crooenbroek und Tim Keuter schließen die Reihe der Darsteller ab. Allerdings ist zurzeit eine Rolle noch unbesetzt. Gesucht wird ein ambitionierter und talentierter, junger Mann, der Lauras heimliche Liebe, den Stallburschen Sean, spielen soll.

Die Drehorte werden nicht weniger interessant sein, als es die Geschichte um Laura und Carmilla verheißen mag. Gedreht wird unter anderem auf Schloss Drachenburg in Königswinter, ein Museum, das komplett im Zustand der Gründerzeit erhalten wurde. Beginnen werden die Dreharbeiten an einem Ort, der den Zuschauern von "Dreaming Dracula" vertraut sein dürfte: dem märchenhaften Schloss Benrath im Süden unserer Landeshauptstadt. Viel Wert auf Authentizität wird auch bei den Kostümen gelegt; deswegen wird die Kostümtruhe in Köln den zweiten Film nach "Dreaming Dracula" ausstatten.

Hoffentlich nur Kunstblut Ausrufezeichen

Das technische Equipment ist Dank der Gemeinde Brüggen mittlerweile vollständig und auf professionellem Niveau, mehr dazu im Artikel "Bewusst Brüggen" in dieser Ausgabe des Doppelpunkts. Jannik Pöstges, Student der Uni Düsseldorf, wird wieder hinter der Kamera stehen und sein Wissen an Lasse Dege weitergeben, der dann in kommenden Produktionen Janniks Rolle übernehmen kann. Louisa Timp wird sich wieder um das Make-up und die Frisuren kümmern, diesmal unterstützt von Janet Ghanim. Der Ton wird von Niklas Hohnen und Jan Bobkov aufgenommen, Michelle Linnenberger wird die Setfotos liefern, Julia Kaczmarczyk wird sich als Gripgirl engagieren und Christian Dohmen in Zusammenarbeit mit Edis Akinci werden die Aufnahmen für das Making-off machen. Regie führt zum ersten Mal Holger Wiek, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist, unterstützt durch Jasbley Erkens.

Beginnen werden die Dreharbeiten am 16. Januar 2017 auf Schloss Benrath und enden in den Sommerferien diesen Jahres, bevor im November 2017, nach einigen Wochen der Postproduktion, die Premiere des Films im Sitzungssaal des Kreises Viersen, stattfinden wird.
Weitere Informationen zum Film, Neuigkeiten, sowie aktuelle Bilder und Livevideos der Dreharbeiten kann man unter www.facebook.com/film.bedlam finden.

Holger Wiek

Unser Trip ins Bayerwerk: Covestro

„Heute“, fing Herr Croonenbroek an uns zu predigen, als wir im Bus saßen, „fahren wir - also ich und mein Lieblingskurs - ins Bayerwerk. Nein Max, wir sehen uns nicht deinen Fußballverein an. Wir haben einen wunderschönen und erlebnisreichen Tag vor uns. Polycarbonat ist nämlich einer der spannendsten und tollsten Stoffe, die es gibt, und ihr werdet damit heute wahrliche Wunder vollbringen.“

„Wir stellen also einen Becher her?“ „Ja, Herr Friedrich. Einen Becher.“ „Einen … Becher?“ „Ja, aber nicht irgendeinen Becher. Einen einzigartigen Becher, den ihr so nirgendwo anders finden werdet, nur für euch.“

Ja, wahrlich einzigartig. Das sollte nicht nur der Becher, sondern auch der Tag werden. Gemeinsam begannen wir also den Tag im Covestro-Schülerlabor. Die Tochterfirma des Bayerkonzerns sei einer der führenden Hersteller für Kunststoffe, so präsentierten es uns die Leiter des Covestro-Science Lab. Ein riesiges Geschäft, denn überall seien heutzutage Kunststoffe enthalten. Schon unmittelbar nach dem Aufstehen ist jeder von uns in Berührung damit gekommen: In den meisten Matratzen sind mehrere Polymere enthalten.

Covestro Gruppenbild

Das Schülerlabor ist jedoch kein reines Chemielabor. Mit Hilfe der Mitarbeiter wurden fünf verschiedene Teams zugeordnet:

In den Räumen ganz hinten, im eigentlichen Labor, fand das Forschungsteam seinen Platz. Rein in die weißen Kittel und die strandreifen Schutzbrillen, schnell noch für ein Foto posiert und ran an den Lotuseffekt. Sie erforschten die Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf unseren Becher.

An den Computern fanden dann die zukünftigen BWL-Studenten ihre Berufung: das Finanzteam! Preise, Mitarbeiterkosten, Geldkalkulationen und mehr waren ihre Aufgabe. Sie mussten sowohl Verkaufspreis als auch Ausgaben festlegen, ohne uns in den Ruin zu treiben.

Die Mitglieder des Design-Teams erwiesen sich als unsere zukünftigen Karl Lagerfelds. Die neuen Trendfarben der Bechersaison: türkis und violett. Außerdem kümmerten sie sich nachmittags um das Marketing unseres Produktes.

Das Technik-Team freundete sich währenddessen mit den Geräten vor dem Labor an. Madita zeigte uns anschließend, wie sie die verschiedenen Farben und Einstellungen einprogrammiert hatte, und dass mit ein bisschen Nachhelfen auch Maschinen ein Herz haben. Sie übernahmen die Produktion unseres Bechers.
Unsere soon-to-be CEOs (das Kommunikationsteam) übernahmen volle Verantwortung für die rechtzeitige Fertigstellung und fühlten sich teilweise wie die Mädchen für alles. Sie mussten dafür sorgen, dass alles am richtigen Platz landete und wir im Endeffekt 70 fertige Becher herstellten.

So fand letzten Endes jeder der auch nicht so chemiebegabten Leute seinen oder ihren Platz in einem der Teams, und es wurde ein durchaus erfolgreicher Tag für alle. Wir erreichten unser gemeinsames Ziel: Siebzig getestete, vollkommen funktionsfähige, eigenhändig hergestellte Becher!

„Sind sie nicht wunderschön?“ beendete der beste Chemielehrer aller Zeiten unseren schönen Ausflugstag.

Lisa Schaumburg, Jana Hupperten

Premiere der Theatergruppe oder: „Vorhang auf – Kopf ab“

Vorhang auf, Bühne frei und natürlich „Kopf festhalten“, hieß es im Dezember. Die Theatergruppe „The English Theatre Group“ der Gesamtschule Brüggen präsentierte ihre Interpretation von Lewis Carrolls „Alice’s Adventures in Wonderland“. Mit rund 300 Zuschauern an zwei Tagen feierten 30 Schauspieler, 30 Musiker, 10 Tänzer und 5 Fahnenschwenker ihre Premiere.

Kurz vor der Aufführung hinter dem Vorhang: „Sind die Leute alle wegen uns hier?“ „Ja, alle sind gekommen um euch spielen, singen und tanzen zu sehen.“ „Echt? Na, dann hat sich die ganze Arbeit ja richtig gelohnt.“ - Und gearbeitet haben die Mitglieder der Theatergruppe intensiv. Über ein Jahr lang hieß es jeden Freitag „Noch mal“ oder „Stopp, auf ein Neues“ und manchmal auch „Schluss mit der Rumalberei! Konzentration, Contenance und von vorne!“ Ja, es ist nicht immer ganz leicht auf den Brettern Brachts zu stehen, wie die Schauspielerinnen Paula und Cora (8a) zu berichten wissen:

Alles begann nach dem Bunten Abend. Hier haben wir „Romeo und Julia“ gespielt. Als erstes haben wir uns am Freitag danach in der 5./6. Stunde wieder getroffen und direkt besprochen, welches Stück wir als nächstes spielen wollen. [Anmerkung der AG-Leitung: lieber Leser, stelle dir dazu ungefähr 25 Teenager vor, die energiegeladen wild durcheinander Vorschläge durch den Raum schreien, während einer versucht, die Ideen an der Tafel festzuhalten; aber das nur nebenbei.] Wir entschieden uns für „Alice im Wunderland“. Alle freuten sich auf ein großes Casting. Die Jury in diesem Casting waren wie immer alle Mitglieder der Theatergruppe. Wer neu bei uns mitmachen möchte, muss sich mit einem Vorspiel bewerben. Dadurch haben wir viele Neulinge dazu bekommen, die natürlich sehr begabt sind. In der nächsten Woche fingen wir schnell und fleißig an zu proben. Naja, wir mussten zwar ab und zu Konflikte lösen, weil wir nicht immer einer Meinung waren, aber das geht normalerweise schnell. Es ist jetzt nicht so, dass wir uns streiten, aber wir dürfen während der Proben unsere eigenen Ideen einbringen, das Stück verändern und unsere Rolle mitentwickeln. Trotzdem soll die ganze Gruppe entscheiden, was wir am Ende aufführen.

Gute Stimmung bei den Proben

Die ersten Proben und Textveränderungen machen wir immer im Klassenraum. Als wir dann endlich auf die Bühne in Bracht durften, ging es richtig los. Wir haben viel rumgealbert – wir sind ja auch zum Spaß hier – und haben viele Dinge nicht mehr so ernst genommen, bis Frau Jürgens uns gebändigt hat. Wir haben dann nach den Proben noch viel über unser albernes Verhalten gelacht. Einige von uns, die Hauptdarsteller, hatten sehr viel Text zu lernen und brauchten ihre Zeit dafür, doch am Ende hat alles bestens funktioniert. Schließlich helfen wir uns gegenseitig beim Auswendiglernen, und am Ende kann sowieso jeder den gesamten Text auswendig, so dass auch das Kaninchen die Rolle von Alice, Alice die Rolle der Grinsekatze oder Hutmacher und Märzhase die kleine Raupe spielen könnten.

Anfang Dezember war es dann endlich soweit. Am Freitag und Samstag hatten wir unseren eigenen Theaterabend, den allerersten überhaupt. Wir hatten alle sehr viel Spaß und haben zusammengehalten, so dass hinter dem Vorhang zwar etwas Chaos herrschte, aber auf der Bühne alles prima lief: die Schauspieler konnten ihren Text, die Band spielte im richtigen Moment und die Tänzer haben keinen Schritt vergessen. Selbst wenn es einen Texthänger gegeben hätte oder sich die Band verspielt hätte, dann wäre das bestimmt nicht schlimm gewesen. Wir machen das ja alles in unserer Freizeit, und im Publikum saßen viele Familienmitglieder und Freunde, die uns immer unterstützen. Das haben wir am Applaus gemerkt. Jetzt planen wir schon für unser nächstes Stück: Die Schöne und das Biest.

Die Theatergruppe plant ihren nächsten Auftritt im Dezember 2017. Wenn du dabei sein möchtest, dann schau regelmäßig auf das schwarze Brett im Forum, wann das nächste Casting stattfindet. Wir suchen neben Schauspielern auch Tänzer und Kulissenbauer, denn alle Kulissen und zum Teil die Kostüme basteln und nähen wir selbst. Und an alle Eltern: falls Sie Freude daran hätten, uns beim Nähen, Kulissenbau oder anderweitig zu unterstützen, dann melden Sie sich doch bei uns. Wir können es nämlich kaum erwarten, wieder die Bühne zu stürmen.

Finale in der Kulturhalle

900 Jahre Bracht – und wir waren dabei

Natürlich hat auch die Gesamtschule Brüggen an den Feierlichkeiten des letzten Jahres teilgenommen, in denen an die 900-jährige Brachter Ortsgeschichte erinnert wurde. Ein Höhepunkt dieser Veranstaltungen war sicherlich der Umzug am 3. Juli 2016, an dem selbstverständlich auch wir mitgewirkt haben. Mehrere Fußgruppen stellten unter anderem dar, wie sich die Geschichte der schulischen Erziehung verändert hat (von „Frau Knüppelkuh“ zur „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ beziehungsweise „Schule der Zukunft“), oder wie der (noch zu pflanzende) Brachter 900-Jahre-Wald aussehen könnte.
Auch in den Herbstferien wurde kräftig mit angepackt, als Mitglieder der Schulleitung, der Schulpflegschaft und des Fördervereins am 29. Oktober insgesamt 3 Bäume pflanzten, die mit ihren 897 Artgenossen einmal zum Brachter 900-Jahre-Wald heranwachsen sollen.

Besser als Karneval Ausrufezeichen

Die Baumschule der Gesamtschule

Fast so schn wie Karneval Fragezeichen

Helau

Nach getaner Arbeit

Stinges Vereinssponsoring 2017

Gerne unterstützen wir die Kreuzherrenschule Brüggen beim diesjährigen Vereinssponsoring der Firma Stinges.

Wenn Sie möchten, klicken Sie bitte auf den Link, scrollen auf der Facebook-Seite weiter nach unten und setzen unter dem Stichwort „Förderverein Kreuzherrenschule (Projekt Zirkus)“ ein „like“. Der Gewinner dieser Aktion wird von Stinges mit 2000 Euro unterstützt.

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Gerne unterstützen wir die Kreuzherrenschule Brüggen beim diesjährigen Vereinssponsoring der Firma Stinges. Wenn Sie möchten, klicken Sie bitte auf den Link,

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Höhepunkt des Halbjahrs - Der Bunte Abend

Am 20. Januar fand in diesem Schuljahr der traditionelle „Bunte Abend“ der Gesamtschule Brüggen in der Burggemeindehalle statt. Erneut präsentierten über 270 Schülerinnen und Schüler Ergebnisse aus dem Unterricht, aus schulischen und freiwilligen Arbeitsgemeinschaften und aus der vorangegangenen Projektwoche auf der großen Bühne. 500 Zuschauer verfolgten im Publikum gebannt den Verlauf der von Organisationsleiter Heiko Glade für 3 Stunden geplanten Veranstaltung.Szene aus Alice in Wonderland (2)
Schulleiter Wolfgang Jöres eröffnete den „Bunten Abend“, nachdem zuvor stilgerecht die Instrumental-AG mit dem „Song of Joy“, der Europahymne, gespielt auf klassischen Musikinstrumenten, dem Publikum den Beginn der Show signalisiert hatte. Nach einem weiteren klassischen Stück präsentierte Moderatorin Sarah Kürsch die Tanz-Crew mit einer unter der Leitung von drei Schülerinnen der Q1 während der Projektwoche einstudierten Choreographie.
Einen ersten Höhepunkt des Abends gab es dann im rechten Hallenteil der Burggemeindehalle zu bewundern: Auf einer von der Gesamtschule Hardt ausgeliehenen „Air-Track“-Luftkissen-Turnbahn zeigten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen atemberaubende Turnakrobatik. Radwenden, Hand-Stütz-Überschläge, Salti und Flic-Flacs am laufenden Band wurden zu mitreißender Musik mit Lichteffekten (gesteuert durch die Ton- und Bildregie unter der Leitung von Michael Arndt und Holger Wiek) zu einem Gesamtkunstwerk verbunden.

Air Track Akrobatik
Auf der Bühne ging es dann weiter mit zwei Stücken, die Schüler der Gesamtschule zusammen mit Mitgliedern des Musikvereins „Cäcilia“ unter der Leitung von Herrn Schafferhans (Musikschule „dacapo“) aufführten. Im Anschluss daran präsentierte die - ebenfalls von Schülerinnen geleitete – Gardetanz-Truppe ihre Interpretation von „Pirates of the Caribbean“.
Schon fast eine Institution: Der Auftritt der deutsch-englischen Theater-AG, die dem Publikum noch einmal (nach den erfolgreichen Aufführungen im Dezember) eine Kurzfassung von „Alice in Wonderland“ zeigte – erneut zu großen Teilen in englischer Sprache, aber immer kongenial von deutschen Textpassagen unterstützt, so dass jeder im Publikum der Handlung auch folgen konnte.

Gardetanz Gruppe
Nachdem im linken Hallenteil unsere Fahnenschwenker (wieder eine Gruppe, die ausschließlich von Schülerinnen geleitet wurde) ihre bunte Choreographie vorgeführt hatten, durften die ersten von mehreren Schülerbands ihre Stücke präsentieren. In wechselnden Besetzungen gab es aktuelle Pop- und Rocksongs zu hören, die allesamt sehr nah am Original waren. Und da das Bandequipment schon einmal aufgebaut war, durften erstmals auch die Lehrer übernehmen: Mit „Stumblin‘ In“ und „I Got You (I Feel Good)“, präsentiert von einem guten Dutzend Lehrkräften und der Unterstützung von einigen instrumentenkundigen Schülern, wurde dem Publikum vor der anschließenden Pause noch einmal richtig eingeheizt.

Gitarren AG mit Benni Münten
Nach der Pause konnte Benjamin Münten ein 25-köpfiges Gitarren-Ensemble, bestehend aus der Gitarren-AG der Gesamtschule und einigen Schwalmtalzupfern, auf der Bühne vorstellen. Leider versagte bereits nach dem ersten Song die Technik, der Strom fiel aus und die Notbeleuchtung ging an. Zwar warteten die Besucher und die Akteure der zweiten Programmhälfte geduldig eine halbe Stunde lang, dann aber musste die Veranstaltungsleitung eine Entscheidung treffen: Herr Jöres erklärte den Abbruch der Veranstaltung, und die Zuschauer wurden, erstmals in der Geschichte des „Bunten Abends“, vorzeitig in das dunkle Brüggen entlassen. Eine gute Entscheidung, denn der Strom blieb danach noch über eine Stunde aus, so dass eine noch längere Wartezeit sinnlos gewesen wäre. Schade für alle Beteiligten, insbesondere natürlich für die Schülerinnen und Schüler, die ihren Auftritt in der zweiten Programmhälfte gehabt hätten. Die Schulleitung bemüht sich allerdings, im Laufe des Schuljahres zumindest für einzelne Programmpunkte noch Aufführungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen – eine erneute Aufführung des „Bunten Abends“ wird es innerhalb dieses Schuljahres aber leider nicht mehr geben können.
So ärgerlich es auch ist, wenn höhere Gewalt einen so vielversprechenden Abend beendet – umso mehr freuen wir uns schon auf den nächsten „Bunten Abend“ im kommenden Schuljahr.

Musikschule dacapo   Musikverein Cäcilia   Musik AG

Mitteilung Stromausfall Bunter Abend

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

unser Bunter Abend vom 20. Januar dieses Jahres wird uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Das ist natürlich nicht nur den beeindruckenden, ergreifenden, amüsanten und mitreißenden Darbietungen der (meist) jungen Künstlerinnen und Künstler zu verdanken, sondern natürlich auch dem Abbruch der Veranstaltung nach gerade einmal etwas mehr als der Hälfte des Programms. Wie Recht wir mit dieser Maßnahme hatten, zeigte sich aber auch darin, dass der Stromausfall erst nach anderthalb Stunden beendet war.
Wir haben intensiv beraten, inwiefern wir den verhinderten Akteuren der zweiten Programmhälfte noch in diesem Schuljahr zu einem Auftritt verhelfen können. Dabei haben wir berücksichtigt, dass eine Produktion, wie wir sie in den vergangenen Jahren und auch in der ersten Hälfte des diesjährigen Bunten Abends auf die Beine gestellt haben, mittlerweile einen enormen zeitlichen und personalaufwändigen Vor- und Nachlauf bedeutet, insbesondere, wenn wir die technischen und räumlichen Möglichkeiten der Burggemeindehalle nutzen. Auch eine Verlegung in die Brachter Kulturhalle haben wir erwogen, obwohl hier nur etwa die Hälfte der Zuschauer Platz finden würde. Insgesamt sehen wir, auch aus verschiedenen weiteren Gründen, keine Möglichkeit, die komplette zweite Hälfte (oder sogar den gesamten Abend) in diesem Schuljahr noch einmal zu zeigen, ohne dass auf unverantwortliche Weise in den Unterricht eingegriffen werden würde.
Wir möchten insbesondere denjenigen Schülerinnen und Schülern, die am Ende dieses Schuljahres unsere Schule verlassen werden, aber noch zu möglichen Auftritten verhelfen, so dass die intensiven Vorbereitungen auf den Bunten Abend nicht komplett vergebens waren. Vor allem die Abschlussfeiern für die Abiturienten bzw. die Zehntklässler bieten unserer Ansicht nach einen sehr angemessenen Rahmen, um die hochwertigen Auftritte doch noch einer möglichst breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden spätestens im kommenden Schuljahr erneut die Möglichkeit haben, ihr Können auf einer Bühne zu präsentieren.
Wenn höhere Gewalt einen so vielversprechenden Abend beendet, ist das für alle Beteiligten unschön. Wir hoffen dennoch auf Ihr und euer Verständnis und freuen uns umso mehr auf den nächsten Bunten Abend.

Für die Schulleitung, H. Glade

Hominidenschädel im Neanderthalmuseum

Der Tag begann für uns, den 13er Leistungskurse Biologie von Herrn Kucharek und Frau Hausmann, um 10 Uhr. Letzte Sachen wurden geregelt und unser Wissen über die Vorfahren der Menschen wurde aufgefrischt. Nach diesen ca. 30 Minuten begaben wir uns zu dem Bus, der uns in das eine Stunde entfernte Mettmann zum Neanderthal-Museum brachte. Dies ist, wie der Name des Museums bereits verrät, der Fundort des Neanderthalers. Dieser lebte vor rund 200.000 Jahren und starb vor 30.000 Jahren aus. Von unserem Vorfahren, dem Homo Sapiens, unterschied er sich vor allem in der Körpergröße, der Gesichtsform und -kontur so-wie einem mit 1500-1700 cm³ deutlich größerem Hirnvolumen.
Als wir endlich das Museum erreicht hatten, mussten wir unsere Besitztümer in Holzkisten verfrachten, damit wir, ohne Erlaubnis von Herrn Kucharek oder Frau Hausmann, auch ja nichts essen oder trinken konnten. Ersatz stellte die interne Cafeteria des Museums bereit, egal ob Wasser, Kaffee, Brötchen oder Lasagne. Allerdings hielt uns ein unbekanntes Preis-Leistungs-Verhältnis davon ab, ein mögliches Risiko einzugehen.

Gruppe drinnen

Als wir uns damit abgefunden hatten, dass die Cafeteria für uns gänzlich irrelevant war, star-teten wir den Rundgang durch das Museum. Mit Kopfhörern ausgestattet, die man an jeder Station in dafür vorgesehenen Anschlüsse stecken konnte, um eine automatisch startende Audiodatei abzuhören, wurden wir über Sachverhalte wie die von unseren Vorfahren ver-wendeten Werkzeuge oder deren Lebensräume aufgeklärt. Dieses Konzept fanden wir sehr gut, man konnte sich so sparen, eine unübersichtliche Din-A4-Seite in Schriftgröße 12 inmit-ten einer Menschenmasse durchzulesen.
Nachdem wir uns alles in kleineren Gruppen angesehen bzw. angehört hatten, begann für beide Leistungskurse eine separierte und fachspezifische Führung. In dieser wurden wir durch den Stammbaum der Hominiden geleitet, vom Australopithecus afarensis (wie der bekannte Fund „Lucy“ einer war), über den Paranthropus robustus bis hin zum Homo nean-derthalensis und dem Homo sapiens. Des Weiteren wurden uns die Unterschiede in der be-vorzugten Nahrung der jeweiligen Arten erläutert, sowie die Auswirkungen auf körperliche Merkmale wie Gebiss, Kiefer oder Jochbögen.

Schädel solo

In einem darauf folgenden Workshop konnten wir unser neu erworbenes Wissen nun an-wenden. Eine Schülergruppe von jeweils drei Personen bekam drei Schädel von verschiede-nen Hominiden. Wir sollten anhand von Unterschieden wie Hirnvolumen, Überaugenwülsten oder Scheitelkämmen versuchen, die genaue Art zu identifizieren. Anschließend haben wir mit der gesamten Gruppe einen Zeitstrahl mit diesen Schädeln erstellt. Der Workshop war also insgesamt sehr lehrreich und hat zudem großen Spaß gemacht.

Zahnstatus

CSI Mettmann bei der Arbeit & „Lucy? Bist du das?“

Kopfloch

Aber das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Nachdem unser Kurs, LK 2 von Herrn Ku-charek, den Workshop beendet hatte, gingen wir zurück zum Bus. Der Kurs von Frau Haus-mann ließ natürlich wieder auf sich warten. Als dieser uns dann doch mit seiner Anwesenheit beehrte, konnte es losgehen. Ab auf die Autobahn. Nichtsahnend haben wir Musik gehört, geredet oder einfach aus dem Fenster gesehen, als auf einmal ein PKW zu früh die Überholspur verließ hat und mit einem RUMS unseren Bus rammte. Anschließend dachte sich der Autofahrer, dass ein Manöver zurück auf die Überholspur die beste Lösung wäre, dann war aber schon der Nächste dran. Sprich, er kollidierte mit einem zweiten Fahrzeug. Nebenbei haben wir also gelernt, wie man eine ganze Autobahn sperrt. Glücklicherweise blieb es bei allen Beteiligten bei einem Blechschaden. Als klar war, dass niemand verletzt wurde, konnten wir das Ganze mit Humor nehmen, und es wurden erstmal Fotos für die Abi-zeitung geschossen! Der Bus wurde dann schnell gecheckt und wir konnten ohne Bedenken nach Hause fahren.
Kurz nach 19 Uhr sind wir dann wieder an der Schule angekommen. Es war zwar eine lange, aber dennoch für uns alle unvergessliche Exkursion, und für uns 13er ein krönender letzter Ausflug, der sowohl lehrreich, witzig, als auch super spannend war!

Sven Asmussen, Alex Zimmermann, Abiturienten 2016

Schüleraustausch mit Sibiu / Rumänien

Mit "Bine Ati Venit" hieß die Gesamtschule Brüggen die 20 Schülerinnen und Schüler aus Sibiu (Hermannstadt), der Stadt im rumänischen Karpatenbogen, in Brüggen willkommen. Im vergangenen Schuljahr weilten die Gäste in der Burggemeinde. 100 Kinder lauschten während der Begrüßungsassembly den Worten von Schulleiter Herrn Jöres und Bürgermeister Herrn Gellen, die die Bedeutung des Schüleraustauschs mit der Partnerschule in Anbetracht der aktuellen politischen Situation würdigten. Frau Beenen zeig-te in ihrem kurzen Bericht die engen geschichtlichen Beziehungen zwischen Siebenbürgen und Deutschland auf. Im Rahmenprogramm trat die Schülerband auf und sorgte für musika-lische Begleitung.

Forum

Die rumänischen Gäste und ihre deutschen Gastgeber absolvierten in den nächsten Tagen ein umfangreiches Programm. In Köln standen der Besuch des Doms sowie die Besteigung des Turms an. "Köln von unten" hieß eine Führung durch die römische Unterwelt und zeigte die hochentwickelte Baukunst der Römer.

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Gesamtschule erstmals bei der Ausbildungsmesse Vocatium

Seit einigen Jahren organisiert das Institut für Talententwicklung die Ausbildungsmesse „Vocatium“ (von lat. vocare = rufen, anrufen, aber auch einladen). Diese Messe bietet Berufsinformation und Studienberatung aus erster Hand: Bei etwa 30 namhaften Unternehmen, Hochschulen, Berufsfachschulen sowie Beratungsinstitutionen können sich die Schülerinnen und Schüler zu den Themen Ausbildung, duales und klassisches Studium informieren und sogar Weichen zum Erhalt eines Ausbildungsplatzes stellen.

Im vergangenen Jahr fand die Messe auch in Mönchengladbach statt, und das Beratungsteam 9/10 hielt eine Teilnahme der 9. Klassen für äußerst sinnvoll. Mit Zustimmung der Klassenleitungen wurde das Projekt organisiert.

Zunächst wurden jeweils zwei 9er Klassen von Frau Kotsiwos, Projektleiterin der Veranstaltung, im Hörsaal informiert. Sie stellte das Besondere dieser Messe heraus: Der Name ist Programm. Vorab erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Heft, in dem alle angebotenen Berufe mit zugehörigen Firmen verzeichnet sind. Auf einem Wahlzettel geben sie dann an, bei welchen Firmen sie zu welchem Beruf gerne ein Beratungsgespräch haben möchten und werden zu festen Gesprächsterminen eingeladen. So ist gesichert, dass sie nicht ziellos an den Ständen vorbeischlendern, sondern selbstbewusst zu einem bestimmten Stand gehen können, um zu sagen: „Guten Tag, ich habe einen Termin.“

von oben Ausbildungsmesse „Vocatium“ in Mönchengladbach

Aber auch das fiel unseren Schülern nicht leicht, wie die Klassenlehrer zu berichten wussten. Ganz viele Fragen wurden bei der Vorbereitung gestellt: Was ist, wenn ich merke, dass der Beruf mich doch nicht so interessiert, kann ich dann das Gespräch beenden? Wie soll ich mir für 20 Minuten Fragen ausdenken? Erwarten die von mir, dass ich schon viel über die Firma oder den Beruf weiß? Kann ich mir auch Zusatztermine vor Ort geben lassen? Und für die potentiellen Oberstufenschüler stellte sich natürlich die Frage hinsichtlich der Entscheidung, Informationen auch bei Firmen oder nur bei Hochschulen einzuholen. Und dann war da noch der Satz, den Frau Kotsiwos den Schülerinnen und Schüler eingeschärft hatte: „Gute Vorbereitung ist das Schlüsselwort.“

 Polizei

Wie ernst unsere Neuner alles nahmen, sah man an den auftretenden Fragen ebenso wie am Auftritt der Schüler auf der Messe: Sie hatten sich informiert, hatten Fragen parat, sogar Lebensläufe dabei und waren entsprechend gekleidet. Nach den ersten Gesprächen wich dann auch die Scheu. Sätze wie „Herr Weiß, ich habe mir eben noch einen anderen Termin geben lassen, da muss ich um 11:40 Uhr hin“, oder der immer lockerer werdende Angang an die Stände zeigten die gewünschte Wirkung. „Ich weiß jetzt, wo ich mein Wunschstudium machen kann.“ „Können wir am 6. Juli nachmittags frei bekommen, da ist nämlich Schnuppertag bei der Verwaltung in Viersen“.

Darüber hinaus nutzten unsere Schülerinnen und Schüler in großer Zahl die halbstündig angebotenen Info-Veranstaltungen, und es wurden viele weitere spontane Messedialoge geführt. Um 12:45 Uhr brachten die Busse recht zufriedene Schüler und Lehrer wieder nach Brüggen. Nach diesem erfolgreichen Tag ist die Teilnahme im nächsten Jahr am 30. Mai 2017 fest eingeplant.

J. Weiß - Abteilungsleitungsleitung Jg 9/10

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