Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

Die Gesamtschule Brüggen

wichtige Termine in nächster Zeit

  • 28.11.: Elterninformationsabend zukünftige 5. Klassen
  • 01.12.: Stufe 6: Vorlesewettbewerb
  • 03.12.: Tag der offenen Tür
  • 05.12.: Schulkonferenz I/2 (entfällt)
  • 06.12.: DB der Teamsprecher
  • 09.12.: Weihnachtsessen Kollegium
  • 13.12.: Steuergruppe
  • 22.12.: Q2.1: Halbjahresende, Unterrichtsschluss nach der 5. Stunde
  • 23.12.: Weihnachtsferien
  • 09.01.: Wiederbeginn des Unterrichts in 2017

 

Tag der offenen Tür: Samstag 3.12.2016

Schul-Skifahrt 2016

ski 2016  (9b)

 Gipfelglück

Schon seit vielen Jahren ist an unserer Schule die Schulskifahrt für Schüler der 10. Klassen Tradition. Für uns ging es am 28. Januar auch in diesem Jahr nach Flattach im wunderschönen Österreich. Unsere Begleiter und Skilehrer waren Frau Miedza und Herr Weiß, die ihre Aufgabe super gemeistert haben. Nach einer langen Busfahrt kamen wir dann endlich am Mölltaler Gletscher an.

ski 2016  (1)

Durch den Berg

Vollbepackt und etwas müde nach der Nachtfahrt stiegen wir in die Tunnelbahn ein, die mit uns durch den Felsen zum Schneeparadies fuhr. Da unsere Unterkunft mitten Skigebiet lag, mussten wir nach der Tunnelbahn zu zweit mit unseren Koffern in eine Gondel einsteigen. Oben angekommen wurden uns unsere Zimmer übergeben. Für viele war es eine große Freude, dass jedes Zimmer einen Fernseher hatte.

 ski 2016  (4)

Danach gab es erstmal Frühstück. Mit vollem Magen ging es dann wieder mit der Gondel runter zum Skiverleih. Für jeden wurden passende Skischuhe und Skier gefunden. Für uns war trotz des schönen Wetters wegen der Nachtfahrt Skiverbot, also haben sich einige einen Schlitten gekauft und einen Rodeltag gemacht.

ski 2016  (5) Aufstieg zu Fuß – bis man liften kann!

Am zweiten Tag durften wir dann endlich die Skier ausprobieren. Damit unsere Skilehrer auch sehen konnten, wer schon sicher im Skifahren war, mussten wir auf dem Anfängerhügel eine Probefahrt machen. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Fortgeschrittenen durften mit Herrn Weiß fahren und große Pisten ausprobieren. Die Anfänger machten ihre ersten Meter auf dem Anfängerhügel mit Frau Miedza.

Der erste Tag auf Skiern ging mit sehr viel Spaß viel zu schnell zu Ende.

ski 2016  (6) Zuviel Schnee ist auch nicht gut

Da wir leider Pech mit dem Wetter hatten, konnten wir die nächsten vier Tage (!) kaum Ski fahren. Denn selbst an dem Tag, an dem wir es versucht hatten, war der Wind so stark, dass wir dachten, die Gondel fällt runter. Um die Angst ein wenig zu mildern, sangen wir alle zusammen: ,,Der Tod kommt irgendwann einmal, ohne dich vorzuwarnen, um dich zu holen“. Dies hat allerdings die Angst nur verstärkt J. Da wir auf der Bergstation untergebracht waren, konnten wir auch nicht in andere Gebiete ausweichen; alle Lifte standen.

Doch mit unserer Gemeinschaft haben wir auch das schlechte Wetter ohne Langeweile gemeistert. Wir hatten die riesige Hütte fast für uns allein und fanden überall Ecken, in denen wir zusammensaßen und – auch mit Frau Miedza und Herrn Weiß – Gesellschaftsspiele machten. Ja, sogar ein so kindliches Spiel wie Verstecken machte großen Spaß.

Natürlich mussten wir auch ausprobieren, wie man gegen Schnee und Sturm ankämpft. Also verpackten wir uns wetterfest und gingen in der Gruppe nach draußen. Allerdings nur für kurze Zeit, denn der Schneesturm, der uns tagelang vom Skifahren abhielt, war unheimlich eisig.

ski 2016  (9)

Gute Laune trotz schlechten Wetters: Hoch die Tassen!

Viele von uns fanden neue Bekannte in der zweiten Gruppe, die auch in unserer Unterkunft wohnte. Mit denen hatten einige von uns viel Spaß und konnten sehr viel lachen.

Was uns leider nicht erspart blieb, war dann in den Tagen ohne Skifahren die Skitheorie. Für die Anfänger war dies interessant und wichtig, doch für die Fortgeschrittenen waren die meisten Themen nicht so spannend.

Selbst am letzten Tag war das Wetter noch so schlecht, dass unsere Ski mit der Pistenraupe zum Verleih zurückgebracht werden mussten. Wie es das Schicksal so wollte, war der Sturm am Abreisetag wie weggeblasen, und bei blauem Himmel und Sonnenschein fuhren wir am Samstagmorgen mit der Gondel hinunter zum Bus und wieder nach Hause. Nach einer anstrengenden Busfahrt waren wir so gegen zwölf Uhr nachts wieder in Brüggen. Dort erwarteten uns auch schon unsere Eltern mit Freude.

An die Skifreizeit werden wir uns sicher noch lange erinnern. Wir möchten uns auch noch einmal bei Herrn Weiß und Frau Miedza bedanken, dass sie uns diese schöne Fahrt ermöglicht und sehr viel Geduld gezeigt haben!

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Abendstimmung am „Mölli“

Bei der nächsten Schulskifahrt wird es übrigens ein neues Quartier im Tal geben. Dann wird zwar der grandiose Abendblick auf die Berge beim Sonnenuntergang und auch am frühen Morgen fehlen, aber bei einem Wetter wie in diesem Jahr kann man in andere Skigebiete ausweichen.

Dana Pelzer (10b), Theresa Krebber (10a)

Tagesfahrt zum Römisch-Germanischen Museum

Wusstet ihr, dass die Römer, als sie vor fast 2000 Jahren Köln gründeten, ihrer Stadt den langen Namen Colonia Claudia Ara Agrippina gegeben haben? Oder wusstet ihr, dass, als die Römer Köln aufbauten, sie jeden einzelnen Stein aus den Bergen der Eifel schlagen mussten, weil am Niederrhein davon nichts zu finden war? Das und noch viele weitere interessante Dinge haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun und zehn aus den Lateinkursen in einer spannenden Führung durch das Römisch-Germanische Museum in Köln erfahren. Gemeinsam haben wir viel über die Entstehung von Köln gelernt, aber auch, wie die Römer in dieser Stadt gelebt haben. Wir erfuhren, was sie so besonders macht, dass die Menschen sich auch heute für ihre Kultur und Lebensweise interessieren. Mit unseren bisherigen Lateinkenntnissen konnten wir sogar ein paar der großen Steintafeln im Museum übersetzen.

Zum Glück war auch das Wetter super, so dass wir neben unserem Besuch im Römisch-Germanischen Museum uns auch eine Stunde in der schönen Stadt Köln umsehen konnten. Am Ende des Ausflugs hatten wir alle viel Neues gelernt, aber vor allem jede Menge Spaß gehabt. Wir möchten uns auch beim Förderverein bedanken, der diesen Ausflug wie jedes Mal großzügig unterstützt hat.

Pauline Bartl

Grabstein

Expectamus museum. Nos sunt placuit. ( Veni, vidi, mortuus sum.)

Lateinkurs 9

Lateinkurs10

Modellbildung in der Biologie

Ein Biologiemodell ist ein Modell, das sich an einem Vorbild der Natur orientiert. Dabei werden bestimmte Aspekte hervorgehoben, um daran Sachverhalte darzustellen, während andere Aspekte vernachlässigt werden. Es können ganz unterschiedliche Materialien verwendet werden. Der Kreativität der Schüler sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Schüler lernen an den Modellen zunächst Fachbegriffe und biologische Prozesse. Aber im Unterricht ist auch die Modellkritik unerlässlich. Dabei werden Original und Modell gegenübergestellt, um die Bezüge und Abweichungen zu erfassen. Dabei wird den Schülern klar, warum man statt der Realobjekte Modelle einsetzt und inwieweit die Modelle die Realität repräsentieren.

Auch im Biologieunterricht an unserer Schule spielen solche Modelle eine wichtige Rolle. So haben in den letzten Wochen sowohl im Biologieunterricht der 5c oder 5d bei Herrn Hollendung, als auch im Biologieunterricht der 7d bei Herrn Kucharek freiwillige Projekte stattgefunden, die den Bau von Modellen vorgesehen haben.

 

In der Jahrgangsstufe 5 sind dabei Modelle zum Bau der Wirbelsäule erstellt worden, während in der Jahrgangsstufe 7 Modelle zum Aufbau von Nervenzellen gebaut worden sind.

Einige der Modelle sind im Forum der Schule in Bracht als Ausstellungsexemplare zu bestaunen. Vielen Dank an die Schüler für ihre mühevolle Arbeit! Hier eine Auswahl der kreativsten Modelle

R. Kucharek

Zelle braun

Zelle gelb

Zelle grün

Zelle schwarz

Bunte Nervenzellen

Wirbelsäule beige

Wirbelsäule bunt

Wirbelsäule lila

Wirbelsäule weiß

Tragende Säulen

 

Erste Kommunikationsprüfung in Spanisch

Letztes Jahr am 14. Dezember war es soweit: 46 Schülerinnen und Schüler der damaligen Jahrgangsstufe 13 stellten in einer Kommunikationsprüfung ihre Sprachfähigkeit nach drei Jahren „Spanisch“ unter Beweis. Diese Prüfung ersetzt die zweite Klausur im 1. Halbjahr der Q2. Für viele Schülerinnen und Schüler schien es zunächst eine unlösbare Aufgabe zu sein, einen Vortrag sowie einen Dialog unter Prüfungsbedingungen in spanischer Sprache zu präsentieren. „Schreiben geht ja noch, aber Sprechen…oh nein …“ So und ähnlich sind zunächst die Äußerung gewesen. In einer intensiven Vorbereitungszeit lernten die Schülerinnen und Schüler mit nur wenigen „Stichpunkten“ in der Hand, Vorträge im Plenum zu halten und sich im Dialog spontan zu äußern. Man war erstaunt, über welche Fähigkeiten auch sonst recht stille Schüler verfügten. Aufgrund der Schülerzahl erstreckte sich die Prüfung auf zwei aufeinanderfolgende Tage. Mit dem Ergebnis waren am Ende die Prüflinge sowie die Fachlehrer sehr zufrieden. Die Schülerinnen und Schüler fühlten sich gut vorbereitet, einige bedauerten sogar, dass es nur eine mündliche Prüfung im Verlauf der Qualifikationsphase gibt. Die Prüfung war nicht nur ERNST, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler ein TOLLEr Erfolg.Wir dürfen gespannt sein, wie sich unsere Schülerinnen und Schüler in der kommenden Kommunikationsprüfung schlagen.

R. Ernst, A. Tolle

Erste Kommunikationsprüfungen im Fach Spanisch

Am 14. Dezember war es soweit: 46 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 stellten in einer Kommunikationsprüfung ihre Sprachfähigkeit nach drei Jahren „Spanisch“ unter Beweis. Diese Prüfung ersetzt die zweite Klausur im 1. Halbjahr der Q2.

Für viele Schülerinnen und Schüler schien es zunächst eine unlösbare Aufgabe zu sein, einen Vortrag sowie einen Dialog unter Prüfungsbedingungen in spanischer Sprache zu präsentieren.

„Schreiben geht ja noch, aber Sprechen…oh nein …“ So und ähnlich sind zunächst die Äußerung gewesen.

In einer intensiven Vorbereitungszeit lernten die Schülerinnen und Schüler mit nur wenigen „Stichpunkten“ in der Hand, Vorträge im Plenum zu halten und sich im Dialog spontan zu äußern. Man war erstaunt, über welche Fähigkeiten auch sonst recht stille Schüler verfügten.

Aufgrund der Schülerzahl erstreckte sich die Prüfung auf zwei aufeinanderfolgende Tage. Mit dem Ergebnis waren am Ende die Prüflinge sowie die Fachlehrer sehr zufrieden.

Die Schülerinnen und Schüler fühlten sich gut vorbereitet, einige bedauerten sogar, dass es nur eine mündliche Prüfung im Verlauf der Qualifikationsphase gibt.

Die Prüfung war nicht nur ERNST, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler ein TOLLEr Erfolg.

R. Ernst, A. Tolle

Die große Herausforderung

Ein paar Fragen vorab: Welche Farben hat die britische Flagge? War Robin Hood Brite? Wo liegen die Niagara-Fälle? Und wofür steht eigentlich die Abkürzung „log“ im Wort „Blog“? Wenn du diese Fragen beantworten konntest, dann warst du dieses Jahr vielleicht beim Englischwettbewerb dabei.

Englischwettbewerb

Englischwettbewerb / We took “The Big Challenge” – and we survived!

In diesem Jahr war es nämlich soweit: die Gesamtschule Brüggen nahm zum ersten Mal am Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teil. Genauer gesagt waren es 77 mutige Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 8, die sich der Herausforderung stellten. Als Hauptpreise winkten Laptops und Selfie-Sticks. Dafür musste man zu den besten 5 in NRW oder den besten 8 in Deutschland gehören. Wer es nicht gleich im ersten Anlauf aufs Treppchen geschafft hat, kann es im nächsten Jahr erneut versuchen. Ein Diplom sowie ein cooles Poster bekamen alle unsere Teilnehmer. Zudem konnten wir viele kleinere Preise wie Comics, Planer, Poster, Taschenbücher und mehr abräumen. Gesamtfazit des Wettbewerbs: rund zwei Drittel unserer Teilnehmer erzielten mehr Punkte als der Landesdurchschnitt. Damit sind wir (noch) nicht spitze, aber super. Das beste Ergebnis erzielten unsere Gewinnerinnen aus dem 7. Jahrgang. Punktgleich landeten sie auf Platz 30 in NRW und Platz 136 in ganz Deutschland. Bei über 17.000 Teilnehmern in der gleichen Kategorie deutschlandweit können wir nur sagen: Keep it up!

Wie, du kannst das auch? Dann solltest du im nächsten Jahr unbedingt dabei sein. Ach, und: Platzierungen und Preise sind toll, aber das Wichtigste haben wir dir noch gar nicht erzählt: es macht auch total viel Spaß! See you next year!

B. Jürgens

Kanadabesuch

Wie es der Zufall wollte, hatte pünktlich zu unserem Thema Kanada eine Oberstufenschülerin Besuch von ihrem Cousin aus Kanada. Jacob, so heißt unser Besuch, studiert zurzeit in Polen und war auf Kurzbesuch bei seiner Familie in Deutschland. Wir konnten so Informationen aus erster Hand über das für uns noch unbekannte Land bekommen.

Kanadabesuch

Er hatte mit unglaublich viel Arbeit einen sehr interessanten und unterhaltsamen Vortrag mit vielen Bildern und Eindrücken aus seinem Heimatland vorbereitet. Er sprach über die Geografie Kanadas, das typisch kanadische Wetter und seine Besonderheiten wie plötzliche Schneestürme, landestypische Traditionen und die besten Sehenswürdigkeiten. Er erzählte uns zum Beispiel vom 553 Meter hohen CN Tower in Toronto, auf dem man auf der Kante – natürlich gesichert mit einem Seil –  entlang balancieren kann, und gab uns Tipps, wie man sich beim Zelten verhält, wenn man einen Bären sieht. Zu unserem Erstaunen zeigte er uns eine absolute Besonderheit Kanadas, einen 100 Dollarschein, der aus wasserfestem Plastik besteht, und erklärte uns, dass die Scheine so haltbarer sind.

Es war eine tolle Erfahrung und wir würden es immer gerne wiederholen!

F. Rintz Alves

Wie es der Zufall wollte, hatte pünktlich zu unserem Thema Kanada eine Oberstufenschülerin Besuch von ihrem Cousin aus Kanada. Jacob, so heißt unser Besuch, studiert zurzeit in Polen und war auf Kurzbesuch bei seiner Familie in Deutschland. Wir konnten so Informationen aus erster Hand über das für uns noch unbekannte Land bekommen.

Foto: Kanadabesuch / Jacob from Canada

Er hatte mit unglaublich viel Arbeit einen sehr interessanten und unterhaltsamen Vortrag mit vielen Bildern und Eindrücken aus seinem Heimatland vorbereitet. Er sprach über die Geografie Kanadas, das typisch kanadische Wetter und seine Besonderheiten wie plötzliche Schneestürme, landestypische Traditionen und die besten Sehenswürdigkeiten. Er erzählte uns zum Beispiel vom 553 Meter hohen CN Tower in Toronto, auf dem man auf der Kante – natürlich gesichert mit einem Seil – entlang balancieren kann, und gab uns Tipps, wie man sich beim Zelten verhält, wenn man einen Bären sieht.

Zu unserem Erstaunen zeigte er uns eine absolute Besonderheit Kanadas, einen 100 Dollarschein, der aus wasserfestem Plastik besteht, und erklärte uns, dass die Scheine so haltbarer sind.

Es war eine tolle Erfahrung und wir würden es immer gerne wiederholen!

F. Rintz Alves

Der Tag des Buches

Die Gesamtschule Brüggen feierte im vergangenen Schuljahr schon zum zweiten Mal mit dem Jahrgang 6 den Tag des Buches. Diese Veranstaltung dient der Leseförderung und der Freude am Lesen.

Forum alle

Wir trafen uns alle zum Vorlesen und Zuhören um 8:00 Uhr im Forum. In seiner Begrüßungsrede sprach unser Schulleiter Herr Jöres von Lieblingsbüchern, die einen Menschen oft ein Leben lang begleiten. Das Lieblingsbuch von Herrn Jöres ist „Homo Faber“ von Max Frisch, ein Roman für Ewachsene. Herr Jöres wünschte den Schülerinnen und Schülern viel Spaß bei den geplanten Aktionen.

Homo Faber

Dann stellten Frau Pesch und Frau Ingenrieth zwei spannende Jugendbücher aus der Gemeindebücherei vor und gaben eine Leseprobe zum Besten.

Das Buch, das Frau Pesch ausgewählt hatte, heißt „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ vom Autor David Levithan. Die Hauptfigur und die Handlung des Buches sind sehr ungewöhnlich: Jeden Morgen wacht „A“ in Körpern von gleichaltrigen Teenagern auf – mal als Junge, mal als Mädchen, mal dick, mal klein, mal drogenabhängig. „A“ hat sich in den knapp 10000 Tagen, die er/sie/es auf der Welt ist, schon daran gewöhnt, dass sich jeden Tag alles für ihn/sie/es ändert: Familienleben, Freunde, Umgebung. Als „A“ sich jedoch verliebt, sehnt er/sie/es sich nach Normalität. Wird „A“ sie bekommen? Hat die Liebe eine Chance?

Frau Pesch bekam viel Applaus für ihren lebhaften und spannenden Vortrag, der die Neugier der Zuhörer weckte.

Frau Ingenrieth informierte die gespannten Zuhörer über Gary Paulsens Abenteuerroman „Allein in der Wildnis“, der von einem 13-jährigen Jungen namens Brian Robeson handelt. Brians Eltern sind geschieden. Gemeinsam mit seiner Mutter wohnt Brian in New York. In den Sommerferien soll er seinen Vater auf den Ölfeldern im nördlichen Kanada besuchen. Während des Fluges mit einer Cessna 206 von New York nach Kanada erleidet der Pilot einen Herzinfarkt und stirbt. Brian muss das Flugzeug selbst auf einem See notlanden, was ihm dank einer vorherigen Einweisung des Piloten auch gelingt. Nun ist Brian allein in der kanadischen Wildnis, ohne Kontakt zur Außenwelt. Wird er gerettet werden?

Frau Ingenrieth wählte den Textausschnitt aus, in dem klar wird, dass der Pilot plötzlich Herzprobleme bekommt und versucht, Brian das Fliegen beizubringen. Der Lesevortrag war so spannend und dramatisch gestaltet, dass man als Zuhörer glaubte, man säße auch in dem Flugzeug! Frau Ingenrieth erhielt großen Beifall.

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Danach fanden in den Klassenräumen der Stufe 6 zwei interessante Workshops statt, die von den Schülern abwechselnd besucht wurden. Thema des einen Workshops war das Bemalen und Gestalten von Buchcovern auf Leinwänden. Hierbei waren die Kreativität und die Fantasie der Schüler gefragt. Fast alle Teilnehmer konnten ihr eigenes Cover als Leinwand mit nach Hause nehmen, was Frau Ingenrieth, die mit Frau Feikes diesen Workshop durchführte, als einen tollen Erfolg wertete.

Im zweiten Workshop, der von Frau Pesch geleitet und von Frau Meyer und Frau Nowitzki mit betreut wurde, schrieben die Schüler selbst Klappentexte zu farbig kopierten echten Buchcovern (ohne Titel) aus der Gemeindebücherei.

Das Highlight am Schluss der Veranstaltung bildete die Verlosung von fast 40 Büchern, die Frau Nowitzki als Spenden von der Gemeindebücherei, der Klosterbuchhandlung, von Schülern der Stufe 8 und von Kollegen erhalten hatte. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

Das Vorbereitungsteam für die Aktion „Tag des Buches“, Frau Nowitzki, Frau Pesch, Frau Meyer sowie Frau Ingenrieth und Frau Feikes aus der Gemeindebücherei Brüggen, bedankt sich auch bei allen Helfern und bei den Kolleginnen und Kollegen der Schule, die uns unterstützt haben. Das war wieder einmal eine schöne und gelungene Veranstaltung, die bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut angekommen ist.

S. Nowitzki

INFORMATION ZUR ZUSAMMENARBEIT DER GESAMTSCHULE BRÜGGEN MIT DER GEMEINDEBÜCHEREI

Die Gemeindebücherei möchte Interesse am Lesen fördern - und Lesen ist eine Grundkompetenz. Lesen ist Gedankenkino.

Wir bieten Vorlesestunden, Bastelnachmittage, Zeichenkurse und mehr, um Neugierde auf das Lesen zu wecken. Die Kinder- und Jugendbibliothek in der Gemeindebücherei macht fast die Hälfte aller Bücher aus. Jährlich werden etliche neue Bücher im Bereich Jugend- und Kinderbücher angeschafft, um immer auf dem Laufenden zu sein. Auch Buchwünsche können erfüllt werden, notfalls aus der Fernleihe.

Als direkter Anlieger zur Gesamtschule steht unsere Tür gerne allen Schülern offen - auch außerhalb der Öffnungszeiten. Gerne beteiligen wir uns an Schulaktionen rund um Bücher.

  1. Ingenrieth

Umweltbeauftragte in der WSSA Neuss

„Es stinkt!“ Na klar, schließlich besuchten die 32 Umweltbeauftragten der Gesamtschule keine Parfümfabrik, sondern die Wertstoffsortieranlage (WSSA) in Neuss.

Gruppe

Die Gruppe Unterwegs im Auftrag der Umwelt

Hier werden Haus- und Sperrmüll aufbereitet und sortiert. Erstmalig besuchte der Umweltbeauftragte der Schule, Herr Siebert, mit seinen Schülern die Anlage. Zu Beginn des Besuchs gab die Pressesprecherin der EGN Viersen, Frau Helmholdt, einen Überblick über die Betriebsstätte. Nora M. aus der 8. Klasse interessierte sich sogleich dafür, welche Berufe man in Neuss anbieten würde. „Kraftfahrer und Industriekaufleute haben sehr gute Chancen bei uns“, erläuterte Frau Helmholdt. Nachdem sie einen Überblick über die Abläufe in der WSSA gegeben hatte, führte sie die Gruppe durch das Gelände und die Betriebsanlagen. Da alle Personen eine Sicherheitsweste tragen mussten, sahen sie alle wie kleine Müllwerker aus. Vorbei an großen Baggern und Radladern ging es zum Herz der Sortieranlage.

Bänder

Drinnen

So sieht es im Inneren der Sortieranlage aus

In einer Riesentrommel wurde der Abfall gelockert, um dann auf langen Rollbändern zu verschiedenen Sortiereinrichtungen transportiert zu werden. Die Schülerinnen und Schüler staunten, wie mit Hilfe von Magneten, NE-Abscheidern und High-Tech-Infrarotlampen für die Sortierung des Plastikabfalls viele wiederverwertbare Rohstoffe aus dem Abfall herausgeholt wurden. „So können bis zu 50 % des Restmülls der Wiederwertung zugeführt werden“, erläuterte Frau Helmholdt.

Draußen

Helmholdt

Frische Luft und frisch sortierter Abfall

Froh, wieder frische Luft atmen zu können, ging die Gruppe zurück zum bereitstehenden Bus. Wahrscheinlich wird Nora eher keinen Beruf in der WSSA Neuss auswählen, denn „hier stinkt es zu sehr“, aber vielleicht in den klimatisierten Räumen der Viersener Betriebszentrale der EGN.

U. Siebert

Service für die Oberstufe

Liebe Schülerinnen und Schüler,

als besonderen Service erhaltet ihr hier das Programm LuPO, sowie die Beratungsdatei der Gesamtschule Brüggen. Damit könnt ihr eure Oberstufenlaufbahn planen. Bei Fragen wendet euch einfach an eure Beratungslehrer. Zur Benutzung einfach das Zip Archiv herunterladen, und entpacken. Dann das Programm LuPO starten und damit die Beratungsdatei öffnen.

Download Zip Archiv

Unser besonderer Service für die 10er

Wer keine Lehrstelle hat oder noch nicht weiß, was er werden will, sollte sich unbedingt frühzeitig über die Möglichkeiten an allen Berufskollegs der Umgebung  informieren. Das Angebot ist sehr unterschiedlich und sicher nicht allen bekannt. Also: Informieren und studieren! 
In unserer Übersicht sind alle Termine für Tage der offenen Tür und Anmeldung vermerkt! Mit einem Mausklick kommt man auf die Homepage der Schule oder zum E-Mail- Account.
Achtung: Die ersten Termine finden regelmäßig schon im November statt. Unsere dringende Bitte: keine Zeit verlieren!

Hier klicken

Große Festveranstaltung "Schule ohne Rassismus"

Unsere Schule hat am 23.5.2016 wieder einmal bewiesen, dass sie eine Schule ohne Rassismus und ein Schule mit Courage ist. An diesem Tag fand die jährliche Großveranstaltung zum Thema Rassismus statt. Diese wurde im Forum der Gesamtschule am Standort Kreuzherrenplatz ausgerichtet und vom Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer, dem Paten des Projekts, und Bürgermeister Frank Gellen unterstützt. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die momentane Flüchtlingslage.

Der Projektkurs erarbeitete zu diesem Thema das ganze Schuljahr über einiges an Hintergrundwissen und setzte dieses eindrucksvoll in zwei Power-Point-Präsentationen um, die auf viele Fragen der Flüchtlingsproblematik eingingen und Vorurteile zu den Flüchtlingen aufklären konnten. Zudem führten die Schülerinnen und Schüler über einige Wochen ein Fußball- und Schwimmprojekt durch, bei denen sie mit Flüchtlingskindern aus Brüggen und Umgebung schöne Nachmittage verbrachten und sie in Ihren Alltag mit einbezogen. Diese Projekte wurden von den geflüchteten Jugendlichen dankbar angenommen, so dass die Nachfrage sogleich anstieg und sogar Freundschaften entstanden.

Außerdem kamen die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses zusammen mit Ihren Projektleitern Herrn Angelike und Herrn Fritzsche der Einladung unseres Paten Uwe Schummer, ihn in Berlin zu besuchen, nach. Im Februar dieses Jahres machte sich der Projektkurs auf den Weg nach Berlin. Dieser Besuch umfasste die Besichtigung des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen sowie des KZ Sachsenhausen und wurde mit einem Treffen mit Uwe Schummer im Bundestag abgeschlossen. Die Reise war eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag und veranschaulichte den Schülerinnen und Schülern, welche Konsequenzen Terror und Ausgrenzung haben können.

Kuppel

Alle Ereignisse dieses gelungenen Jahres, in dem die Gesamtschule Brüggen und Ihre Schülerinnen und Schüler auf Rassismus und Ausgrenzung aufmerksam gemacht haben, wurden in einem kurzen Film zusammengefasst und den Besuchern der Festveranstaltung präsentiert. Die positive Resonanz der Schüler- und Lehrerschaft wie auch der Gäste auf das Engagement der Schülerinnen und Schüler war enorm. Daher wird es auch in den nächsten Jahren weitere dieser Veranstaltungen und Aktionen geben, die sich gegen die Ausgrenzung von und die Vorurteile gegenüber Minderheiten richten und sich für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzen.

Laura Houben (Q2)

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