Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

Offener Brief der Ministerin Yvonne Gebauer

Liebe Eltern,
die aktuelle Situation stellt uns alle vor große und noch nie da gewesene Herausforderungen – gerade auch Familien mit Kindern. Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Infektionsketten, die zu einer weiteren, schnellen Verbreitung des Corona-Virus führen können, müssen unterbrochen werden. Im öffentlichen Raum dürfen nicht mehr als zwei Personen zusammen unterwegs sein, Ausnahmen gelten nur für die eigene Familie. Die Einstellung des regulären Schulbetriebes, die Beschränkung der Freizeitmöglichkeiten und der Bewegungsfreiheit sind besonders für Kinder und Jugendliche große Einschnitte. Sie verbringen nun viel Zeit zu Hause, ohne die gewohnten Strukturen, Abläufe und Beschäftigungsmöglichkeiten.

In den Schulen findet derzeit nur eine Notbetreuung statt, die seit dem 23.03.2020 auch am Wochenende und in den Osterferien geöffnet bleiben wird. Diese Notbetreuung steht für Kinder bereit, deren Eltern in Bereichen der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten. Dazu ist eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nötig.

In der Notbetreuung werden Schülerinnen und Schüler bis Klasse 6 in kleinen Gruppen von Lehrerinnen und Lehrern und anderem pädagogischen Personal im Landesdienst der eigenen Schule sowie vom Personal des Ganztagsträgers betreut. In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt, sondern werden andere Angebote zur Beschäftigung, nach Möglichkeit auch zur Bewegung der Schülerinnen und Schüler unterbreitet.

Die Notbetreuung ist wichtig, damit Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Personal in der Altenpflege, Lebensmittel-Verkäuferinnen und Verkäufer und andere wichtige Berufsgruppen weiterhin ihrer Arbeit im Interesse der gesamten Gesellschaft nachgehen können.

Ich möchte Sie herzlich bitten, mit diesen Regelungen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Diesen Appell richte ich auch an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Wo immer es geht, sollte es Eltern ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten, damit die Kolleginnen und Kollegen in der Notbetreuung nicht überfordert werden. Bitte achten Sie strengstens darauf, dass Ihre Kinder außerhalb der Notbetreuung keine weiteren Kontakte über den eigenen Haushalt hinaus haben. Auch für das Angebot der Notbetreuung gilt: Je effektiver wir Infektionsketten unterbrechen können, desto besser ist es.

Die Organisation der Notbetreuung stellt auch unsere Schulen vor organisatorische Herausforderungen. Alle Kinder und Jugendlichen, alle Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ganztagsträger sollen in der Notbetreuung sichere Bedingungen vorfinden, damit es auch hier möglichst nicht zu weiteren Ansteckungen kommt. Auch deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Nutzung dieses Angebotes nötig.

Die Schulträger werden die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergreifen. Die genutzten Schulräume werden regelmäßig gereinigt.

Ich bin den Lehrkräften und dem Personal der Ganztagsträger und der Betreuungsangebote für den großen Einsatz sehr dankbar!
Und auch Ihnen, liebe Eltern, möchte ich für Ihre Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich auf die für Sie oftmals schwierige Situation einzustellen, herzlich danken. Und ich möchte Sie auch um Ihr Verständnis bitten, dass wir Maßnahmen und Regelungen ständig prüfen und anpassen müssen. Diese besondere Situation fordert uns alle heraus und wir werden sie nur gemeinsam bewältigen. Wir brauchen Vernunft, Solidarität und Gemeinschaftssinn, um diese Situation zu meistern.

Gespräche in der Familie, gegenseitiges Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder können helfen, diese Ausnahmesituation zusammen zu bewältigen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Ihre
Yvonne Gebauer

Den Brief können Sie hier pdf herunterladen [bitte anklicken]

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen erhalten Sie in den öffentlich zugänglichen Schulmails des Ministeriums. Über diesen Link gelangen Sie dorthin: [Link]

 

Informationen zur Notbetreuung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wie Sie der Presse entnehmen konnten, wurde das Angebot der Notbetreuung auf das Wochenende und die Osterferien ausgeweitet.
Wenn es für Sie relevant wird, die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

Informieren Sie uns bitte (auch samstags und sonntags) mindestens einen Tag vor Inanspruchnahme der Betreuung bis 13:00 Uhr per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Telefon (0 21 63 - 57 01 590). Bitte hinterlassen Sie auf dem Anrufbeantworter Ihre Telefonnummer, wir rufen Sie zurück.

Das Formular zur Beantragung von Notbetreuung finden Sie hier: Link zum Vordruck [bitte anklicken]

Gesamtschule Brüggen gewinnt 1.000 Euro beim Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung

Über 200 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung beworben, 20 von ihnen haben es in die Endrunde geschafft. Eine Jury wählte daraus die fünf Gewinner, die sich über ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro freuen dürfen. Die 15 übrigen Schulen erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro – darunter auch die Gesamtschule Brüggen.
Ausgezeichnet wird unsere Schule für alle Klimaschutz-Aktivitäten des letzten Jahres. Insofern hat sich die Arbeit der Umwelt-Beauftragten und des Umweltrates „bezahlt“ gemacht, und es profitiert nicht nur das Klima, sondern es werden weitere Projekte zum Klimaschutz ermöglicht – denn das Preisgeld muss zweckgebunden ausgegeben werden. Herzlichen Dank an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, aber vor allem auch an unseren Umweltbeauftragten, Herrn Croonenbroek!


Über 200 Bewerbungen

Die Phantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz kannte auch diesmal keine Grenzen: 222 Teams mit insgesamt über 12.000 aktiven Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum zwölften Mal ausgelobten und mit 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teil. Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden, Fridays-for-Future-Aktivitäten und Aktionswochen zum Klimaschutz wurden ebenso eingereicht wie Broschüren, Ratespiele oder Podcasts über den Klimawandel.
Aus allen Einsendungen schafften es 20 Beiträge in die Endrunde und am 10. März ermittelte die Wettbewerbsjury daraus die Gewinner der fünf mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise. Doch auch die 15 anderen Teams, die es in die „Top 20“ geschafft hatten, dürfen sich freuen: Sie erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 1.000 Euro.


Zum Klimaschutz motivieren

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, freute sich über das Ergebnis der Jurysitzung: „Unser Wettbewerb zeigt, dass sich Schülerinnen und Schüler nicht nur auf Freitags-Demos für den Klimaschutz einsetzen, sondern im Unterricht und darüber hinaus auch selbst aktiv werden. Der neue Teilnahmerekord mit 222 Wettbewerbsbeiträgen belegt zudem die große Bedeutung des Themas Klimaschutz für die junge Generation. Wir gratulieren den Siegerschulen und hoffen, dass ihre vorbildlichen Projekte auch andere Schulen zu Aktivitäten im Klimaschutz motivieren.“


Klimapreis

Mit dem Deutschen Klimapreis will die Allianz Umweltstiftung das aktive Klimaschutz-Engagement von Schulen auszeichnen. Er wird seit 2009 jährlich verliehen und soll Schüler wie Lehrer dazu motivieren, sich dem wichtigen Thema „Klimaschutz“ mit Freude und positivem Engagement zu widmen. Der Deutsche Klimapreis der Allianz Umweltstiftung besteht aus fünf gleichwertigen Auszeichnungen, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Zusätzlich werden 15 Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro verliehen.

Information zum Abbruch des Praktikums

Auf Beschluss der Landesregierung (18.03.2020) mussten alle Schülerbetriebspraktika abgebrochen werden. Wir bedanken uns bei allen Betrieben und Einrichtungen, die unseren Schülern die Möglichkeit geboten haben, in die Arbeitswelt „reinzuschnuppern“.

Gleichzeitig ein Wort an unsere Schüler:
Wir wissen, dass viele von euch gerne zum Praktikum gegangen sind und bedauern, dass es nun beendet werden muss. Bitte seht diese Maßnahme der Regierung aber auch als Zeichen dafür, wie ernst die Lage ist. Bleibt zu Hause, trefft euch nicht mit Freunden. Jeder von uns hat momentan eine unglaubliche Verantwortung!

J. Weiß

Kreis Viersen stellt Vordruck für Notbetreuung bereit

NRW-Beschluss zu Schließungen: Ausnahmen für Eltern in systemkritischen Bereichen

Eltern, die in einem systemkritischen Beruf arbeiten und deren Kinder aufgrund der Schließung der Betreuungseinrichtungen durch das Land NRW eine Notbetreuung brauchen, können einen Vordruck für den Arbeitgeber jetzt von der Homepage des Kreises Viersen herunterladen. Das Formblatt wird auch den Schulen zur Verfügung gestellt.
Vom Montag, 16. März, findet in allen Schulen im Kreisgebiet aufgrund der Weisung des Landes NRW - wie im übrigen Land - bis zu den Osterferien kein Unterricht statt. Nur für Kinder von Alleinerziehenden, die in systemkritischen Bereichen (Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsdienst, wichtige Infrastruktur etc.) arbeiten sowie von Eltern, die beide in solchen Positionen arbeiten, wird die Betreuung in der unterrichtsfreien Zeit sichergestellt.
Die Schulträger appellieren an die Eltern, mit dieser Situation und dem Angebot verantwortungsbewusst umzugehen.
Damit die Eltern Zeit haben, die Betreuung zu organisieren, können Kinder am Montag und am Dienstag in der Schule noch betreut werden.
Außerdem sollen die Eltern in den beiden Tagen in die Lage versetzt werden, eine Bestätigung vom Arbeitgeber beizubringen, dass sie tatsächlich in systemkritischen Berufen arbeiten.
In den Kitas und Tagespflegeeinrichtungen sieht die Situation etwas anders aus. Hier hat das Land Nordrhein-Westfalen entschieden, dass bereits am Montag nur noch Kinder betreut werden dürfen, wenn beide Eltern bzw. das alleinerziehende Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Auch hier kann der Vordruck verwendet werden. Die Träger der Einrichtungen werden im Laufe dieses Tages über das Vorgehen informiert. Hier reicht es allerdings bereits aus, wenn die Eltern den Vordruck am Montag ausfüllen und damit bestätigen, dass die Voraussetzungen für die Betreuung ihrer Kinder vorliegen. Die Arbeitsbescheinigung kann dann unverzüglich nachgereicht werden.

Der Link zum Vordruck [bitte anklicken]

Quelle: Pressestelle des Kreises Viersen. URL: http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1039884.html (abgerufen am 15.03.2020)

Regelungen zum Ruhen des Unterrichts

Da an der Gesamtschule Brüggen bis zu den Osterferien der Unterricht ruht, gibt es folgende Sonderregelungen:

  • Alle Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, bis spätestens Dienstag, 17.03., 13:00 Uhr, ihre für die häusliche Arbeit notwendigen Schulsachen aus den Klassenräumen und Spinden abzuholen. Danach wird das nicht mehr möglich sein.
  • Die jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Jahrgänge 5 - 10 stellen Aufgaben für die Zeit bis zu den Osterferien bereit. Diese Aufgaben werden von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern gestellt und sind in der Regel bis zum 03.04.2020 fertigzustellen. Die Klassenleitungen kontaktieren die Schülerinnen und Schüler in den nächsten Tagen.
  • Für die EF, Q1 und Q2 gilt, dass Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben direkt von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern erhalten.
  • Nach heutigem Stand (16.03.2020) werden die Abiturprüfungen wie geplant stattfinden. Das gilt auch für die Zulassung zu den Abiturprüfungen, wozu wir aber noch genauer informieren werden.
  • Das Schülerbetriebspraktikum im Jahrgang 9 findet statt, sofern die Betriebe und Institutionen nicht absagen. Schülerinnen und Schüler, die nicht am Praktikum teilnehmen können, erhalten ebenfalls Aufgaben durch die Klassenleitungen.
  • Eine Notfall-Betreuung ab Mittwoch kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Bedingungen vorliegen, wie sie auf der Seite des Kreises Viersen geschildert werden (vgl. Artikel weiter unten). Ein entsprechender Bedarf muss über das unten verlinkte Formular rechtzeitig angemeldet werden.
  • Die Sekretariate bleiben zunächst auf jeden Fall im Vormittagsbereich besetzt, die Schulleitung bleibt erreichbar.
  • Über Änderungen dieser Regelungen werden wir auf der Homepage berichten.
  • Bitte prüfen Sie immer auch die schulrelevanten Informationen des Schulträgers, der Burggemeinde Brüggen, des Kreises Viersen und des Lands NRW.

Gesamtschule Brüggen: Der Unterricht ruht ab Montag, 16.03.2020

Bis zum Beginn der Osterferien ruht an allen Schulen in NRW, also auch an der Gesamtschule Brüggen, der Unterricht.

Am Montag und Dienstag können Eltern, um sich auf die Situation einzustellen, ihre Kinder noch zur Schule schicken, es findet aber kein Unterricht statt. Die Schule stellt die Betreuung am Montag bis 16:00 Uhr und am Dienstag bis 13:25 Uhr sicher. Ab Mittwoch, 18.03.2020, erfolgt Betreuung nur noch für Kinder, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen (Gesundheitswesen) arbeiten und wegen der Betreuung ihrer Kinder sonst im Dienst ausfallen müssten. Hierzu sind individuelle Absprachen notwendig.

Lehrerinnen und Lehrer haben am Montag und Dienstag zunächst einmal Anwesenheitspflicht, werden ansonsten gebeten, ihren Dienstverpflichtungen am heimischen Arbeitsplatz nachzukommen. Die Schulleitung ist grundsätzlich in der Schule erreichbar. Weitere Regelungen werden am Montag getroffen.

Die Schulgebäude als solche sind nicht geschlossen, deswegen können schulische Tätigkeiten unter bestimmten Bedingungen stattfinden. Dazu zählen insbesondere Dienstbesprechungen oder Konferenzen, unter Umständen aber auch Klausuren. Dazu wird in den kommenden Tagen durch das Schulministerium weiter informiert. Die Zulassung der Abiturienten wird wie vorgesehen stattfinden.

Das Schülerbetriebspraktikum des 9. Jahrgangs ist nicht vom Ruhen des Unterrichts betroffen und findet statt, sofern die Betriebe und Institutionen ihre Praktikantinnen oder Praktikanten nicht ausdrücklich ausschließen.

Bitte lesen Sie die entsprechende Schulmail zum Coronavirus (Nr. 4) vom 13.03.2020 auf der Seite www.schulministerium.nrw.de im Archiv 2020. Weitere wichtige Informationen finden Sie entweder auf unserer Homepage oder erhalten Sie über gesondert abgesprochene Informationskanäle.


H. Glade

Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen (4. Mail)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich.

1. Ruhen des Unterrichts ab Montag bis zum Beginn der Osterferien

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen.

ÜBERGANGSREGELUNG: Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag (17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2 SchulG). Zu einer darüber hinaus gehend erforderlichen Anwesenheit vgl. Ziff. 4.

2. Not-Betreuungsangebot

Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie zeitnah mit einer weiteren Schul-Mail.

3. Durchführung von Prüfungen und Erbringung von Leistungsnachweisen etc.

a) Zentralabitur in der gymnasialen Oberstufe und an Beruflichen Gymnasien

Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind.

Selbst für den Fall, dass der Unterricht nicht unmittelbar nach den Osterferien wieder aufgenommen werden sollte, ist vorgesehen, dass die Schulgebäude in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden von Abiturientinnen und Abiturienten sowie Lehrkräften genutzt werden können, um an den vorgesehenen Terminen ordnungsgemäße Prüfungen durchzuführen, da die Einstellung des Unterrichts einen generellen prophylaktischen Charakter hat und die Räumlichkeiten selbst nicht betroffen sind.

Sollte es in Einzelfällen an Schulen durch Schulschließungen in den vergangenen Wochen bzw. durch die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März nicht möglich sein, dass alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die notwendigen Leistungsnachweise („Vorabiturklausuren“) erbringen konnten, so sollen die Schulen das unmittelbar nach den Osterferien nachholen. Für diesen Fall erfolgt die Zulassung der betroffenen Schülerinnen und Schüler durch die ZAA-Konferenz bis zum 5. Mai und die Schülerinnen und Schüler legen ihre Abiturprüfungen ab dem 7. Mai an den zentralen Nachschreibeterminen ab.

b) Informationen zu anderen Prüfungsformaten

Weitere Informationen u.a. zu Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentralen Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Prüfungen an Berufskollegs sowie zum Umgang mit Klassenarbeiten etc. werden Ihnen in den kommenden Tagen gesondert übermittelt und auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung (www.schulministerium.nrw.de) veröffentlicht und stetig aktualisiert.

Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten (Lektüre, Aufgabensätze, Referate etc.). Hierzu sollten in der Schule vorhandene technische Infrastrukturen genutzt werden.

4. Dienstpflichten und Erreichbarkeit von Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer

Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten.

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte (vgl. Schul-Mail Nr. 1 und 3). In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz.

Trotz der Entscheidung über das Ruhen des Unterrichts kann eine Schule auch teilweise weiter genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass a) ein Zusammenkommen einer begrenzten Anzahl von Menschen mit den Zielen des Infektionsschutzes vereinbar ist und b) von den betroffenen Schulräumen keine Infektionsgefahren ausgehen. Dieses liegt im Ermessen der zuständigen Behörden (örtliche Ordnungsbehörden bzw. Gesundheitsämter). In einem solchen Fall kann die Anwesenheit der Lehrkräfte durch die Schulleitung angeordnet werden.

Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden.

Der Ausbildungsbetrieb der Lehrerausbildung in Verantwortung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (interne und externe Seminarveranstaltungen, ausbildungsfachliche Begleitung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern und Praxissemesterstudierenden) sowie Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung (Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Kompetenzteams und der Bezirksregierungen) werden bis auf weiteres ausgesetzt.

Das Krisenmanagement des Ministeriums und der Bezirksregierungen bleiben für schulische Krisen unter den bekannten Nummern erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah mit der Schul-Mail (Nr. 5).

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

Absage Bunter Abend, Projektwoche und Filmpremiere

Die Landesregierung empfiehlt in ihrer Schul-Mail vom 06. März, alle Schulveranstaltungen, die kein Unterricht sind, zumindest bis zum Beginn der Osterferien auszusetzen. Nach ausführlicher Beratung innerhalb der Schulleitung habe ich mich entschlossen, sowohl den Bunten Abend (20.03.2020) als auch die Filmpremiere von „Glanearagh“ (28.03.2020) abzusagen. Unser Schulträger, die Burggemeinde Brüggen, befürwortet diese Entscheidung ausdrücklich.
Der Bunte Abend hat einen enorm aufwändigen logistischen Vorlauf, sodass eine Verlegung des Bunten Abends in die Zeit zwischen Oster- und Sommerferien nicht möglich ist. Als Hauptverantwortlicher für die Gestaltung des Bunten Abends, aber auch als aktiver Teilnehmer, der bereits selbst viel Zeit in Proben investiert hat, bedauere ich diese Entscheidung sehr. Die „Empfehlung“ des Ministeriums kann ich aber keinesfalls ignorieren. Bereits gekaufte Eintrittskarten können in den Sekretariaten zurückgegeben werden. Das Eintrittsgeld wird erstattet.
Ein großer Teil der Projekte in der geplanten Projektwoche dient allein der Vorbereitung des Bunten Abends – der nicht stattfinden wird. Das Schuljahr ist extrem kurz, und uns droht eventuell noch eine komplette Schulschließung (in dem Fall, dass das neuartige Corona-Virus auch an unserer Schule nachgewiesen werden sollte). Daher wird anstelle der Projektwoche normaler Unterricht stattfinden. Auch ich sehe eine Projektwoche grundsätzlich als eine bereichernde Art von „Unterricht in einer anderen Form“ an, hoffe aber auf Verständnis für meine Entscheidung und denke, dass viele Projekte damit auch für das nächste Jahr bereits auf die eine oder andere Weise vorbereitet sind.
Auch die für Ende März angesetzte Filmpremiere von „Glanearagh“ ist eine schulische Veranstaltung, selbst wenn sie an einem außerschulischen Ort, dem Cinemaxx in Krefeld, stattfinden sollte. Entsprechend gilt auch hier: Die Veranstaltung wird für den geplanten Termin abgesagt. In diesem Fall gibt es aber die begründete Hoffnung, sie noch vor Beginn der Sommerferien stattfinden zu lassen. Wir sind mit den Mitveranstaltern (Volksbank und Kino) über einen Ausweichtermin im Gespräch. Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, können aber auf Wunsch auch zurückgegeben werden.
Unterricht wird an unserer Schule selbstverständlich weiter stattfinden. Sollte sich das ändern, werden wir auch dazu hier auf unserer Homepage informieren.


H. Glade

Filmprojekt Glanearagh

Für das Filmprojekt „Glanearagh“ hatten wir unsere Reise nach Irland am 26.06.2019 begonnen. Ein Teil von uns fuhr mit dem Minibus von Deutschland über Belgien nach Frankreich und von dort aus mit einer Fähre nach Irland, der Rest folgte mit dem Flugzeug zwei Tage später.

Ein gemeinsames Essen in Irland war der Anfang einer wundervollen Zeit, mit wundervollen Erinnerungen und lehrreichen Erfahrungen. Am darauffolgenden Tag standen die Schauspieler zum ersten Mal vor laufender Kamera. Gerade einmal drei Wochen, um einen ganzen Film zu drehen, ist herzlich wenig Zeit.

Auch wenn wir ein ganzes Jahr das Schauspielen geprobt hatten, war doch die Angst da, sich nicht in die Rolle einfühlen zu können. In Irland angekommen, die Drehorte vor Augen, war diese Angst schnell verflogen. Die Umgebung und die Atmosphäre halfen uns, die Charaktere unserer Rollen anzunehmen und authentisch zu spielen.

Der Ring of Kerry, St, Finian’s Bay, Portmagee, Cahersiveen, Bray Head und Beginish Island zählten zu den Orten, die wir während unserer Dreharbeiten besucht haben. Dadurch lernten wir sowohl die wunderschöne Natur als auch die Kultur Irlands kennen.

Uns wurden drei Ferienhäuser zur Verfügung gestellt, die jeweils zehn Minuten Fußweg auseinander lagen. Das einzige was man sah, wenn man aus dem Fenster geschaut hat, war das Meer und die weite grüne Landschaft. Keine Bäume und kein Empfang, nur wilde Katzen, Schafe und der Wind um unsere Nasen.

19 Tage Drehzeit, 72 Szenen, 15 Menschen: Wie man sich sicher denken kann, sind unter solchen Bedingungen stressige Momente vorprogrammiert. Als zusammengeschweißtes Team konnten wir jedoch alle Probleme schnell lösen und die stressigen Situationen mit netten Menschen und viel Humor schnell vergessen.

Früher hat Mama immer gesagt: „Iss etwas bevor du aus dem Haus. gehst, räum dein Zimmer auf und geh früh schlafen.“ In Irland mussten wir erfahren, sie hatte Recht! Lange Drehtage kombiniert mit wenig Schlaf führten häufiger zu lustigen Situationen. Darunter Bobby, der Schafe fängt, Anja, die vor laufender Kamera die Treppe herunterfällt und Olivia, die, während sie auf ihren Toast wartet, am Tisch einschläft. Grundsätzlich war das Essen nie dort, wo man es gebraucht hätte und jeder der, intelligenter Weise, etwas mitgenommen hat, wurde belagert. Vermutlich haben wir aber auch einiges in Punkto Kochen, Wäsche waschen und Organisation gelernt.

Beste Freundinnen zu spielen und außerhalb der Drehzeiten in einem Bett zu schlafen, nebeneinander die Zähne zu putzen, jeden Morgen miteinander zu frühstücken und viele gleiche Ansichten und Charakterzüge zu teilen, verbindet auch im realen Leben.

Wir sind in eine ganz neue Lebensweise eingetaucht, die die meisten Jugendlichen unseres Alters nicht kennen.

Aber jedes Abenteuer hat auch ein Ende. Zufrieden mit unserer Leistung aber auch traurig, dass das Abenteuer nun vorbei war, traten wir, nach drei ereignisreichen Wochen, unseren Heimweg an.

Jetzt heißt es für alle abwarten, bis wir den fertig geschnittenen Film am 28. März 2020 im Cinemaxx in Krefeld sehen dürfen.

Linda Wendt und Anja Netuschil

 

Filmplakat Glanearagh

„Glanearagh“ lautet der Titel des, mittlerweile vierten, Spielfilms unserer Schule. Glanearagh heißt auch ein wunderschönes Tal im äußersten Südwesten Irlands, unweit von Portmagee und St. Finian’s und direkt am wilden Atlantik gelegen. Hier spielt der Hauptteil der Handlung um die unheilbar kranke Amelia, die, den Tod vor Augen, ihre besten Freunde zu sich nach Glanearagh einlädt, um ihre letzten Tage gemeinsam mit ihnen zu verbringen. Doch taucht plötzlich ein junger Mann auf, der den Lauf der Geschichte so verändert, wie Amelia es sich in ihren kühnsten Träumen niemals hätte ausmalen können.

Im Gegensatz zu den drei bisherigen Produktionen unserer Schule stehen diesmal nicht Vampire, Dämonen oder blutrünstige Gräfinnen im Mittelpunkt des Films. „Glanearagh“ ist eine Geschichte über die Magie von Liebe und Freundschaft und für alle Zuschauerinnen und Zuschauer ab 12 Jahren geeignet.

Mittlerweile befindet sich der Film in der Postproduktion, jeder digitale Filmschnipsel, jeder ausgewählte Take muss farbkorrigiert und vom Ton angepasst, Hintergrundgeräusche müssen hinzugefügt und eine Surround 5.1 Abmischung erstellt werden. Ein wichtiges Element bei einem Film ist natürlich auch die Musik. Diesmal werden wir von einem professionellen Musiker unterstützt. Guido Wendt, nicht verwandt mit unserer Hauptdarstellerin Linda Wendt, liefert den Soundtrack zu unserem Film und wird die Zuschauer mit seiner Komposition auf die emotionale Reise durch unsere Geschichte um die beiden Paare, Amelia und Ian, sowie Louna und David, mitnehmen.

Unser Film ist nicht nur an außergewöhnlichen Drehorten in Irland entstanden, auch seine Länge, „Glanearagh“ dauert 101 Minuten, und der Ort der Premiere sind etwas ganz besonders. „Glanearagh“ wird im Cinemaxx Krefeld, im größten Kinosaal, am Samstag, den 28. März 2020, um 17 Uhr, uraufgeführt werden. Karten für die Vorstellung erhält man unter www.vbkrefeld.de/glanearagh

Zum Schluss noch eine Informationen an alle, die unseren Film per Crowdfunding unterstützt haben. Alle Belohnungen werden im Kino überreicht, wer leider nicht bei der Vorstellung anwesend sein kann, meldet sich nach der Premiere in der Schule. Die besonderen Kinokarten, die viele Unterstützer erhalten werden, werden zugesendet oder können ab Ende Februar in der Schule abgeholt werden.

Die gesamte Crew von „Glanearagh“ wartet schon mit Spannung auf den Tag der Premiere und würde sich freuen, wenn ihr am 28. März in Krefeld bei unserer Premiere mit dabei sein könntet.

 

 

Gesperrter Westring - Schulbusverkehr!

Achtung!! Information zum Schulbusverkehr!

Aufgrund von Kanalbauarbeiten wird der Westring in Brüggen auf Höhe der Burggemeindehalle nicht wie am Montag mitgeteilt am 24.02.202, sondern erst ab dem 29.01.2020 für ca. 3 Wochen gesperrt.

Der Schulbus 1 wird daher die Haltestellen 8 (Westring), 9 (Elsterweg) und 10 (Friedhof) nicht anfahren können. Wir bitten die betroffenen Schülerinnen und Schüler daher auf die Haltestellen Brüggener Schule, Zollhäuser oder Eichenweg auszuweichen.

 

 

 

Aktuelle Seite: Startseite